Apr-3-2008

Metastasenprophylaxe kann Leben retten

Unter Krebsexperten ist es schon eine gesicherte Erkenntnis: 80 Prozent der Patienten, die an Krebs erkranken, sterben nicht am Primärtumor sondern an den Metastasen, die dieser bildet. Einen umso höheren Stellenwert in der Krebsforschung nimmt daher die Früherkennung beziehungsweise die Diagnose der Streuung von Tumor-Stammzellen in der Blutbahn eines Patienten ein. Der Münchner Krebsforscher und Biochemiker Dr. Ulrich Kübler hat nun ein neues Diagnostik- und Therapie-Verfahren entwickelt, um die Neubildung von Metastasen von vornherein zu verhindern.

„Tumore und ihre Metastasen entstehen nicht von selbst, fallen nicht vom Himmel, sondern resultieren aus nicht regelbaren, sich permanent teilenden Tumor-Stammzellen“, erläutert Kübler in einem Videobeitrag, der exklusiv auf der Website seines privaten Instituts unter www.kueblergmbh.com abgerufen werden kann. Mit dem von ihm entwickelten und patentierten Verfahren zur Metastasenprophylaxe sind Mediziner in der Lage, Tumor-Stammzellen rechtzeitig zu erkennen und zu charakterisieren, um sie im Anschluss durch das körpereigene Immunsystem des Patienten bekämpfen zu lassen.

Dabei wird zunächst durch eine Polymerase-Kettenreaktion überprüft, ob „unerwünschte“ Stammzellen in der Blutbahn zirkulieren. Ist dies der Fall, offenbart eine genaue Analyse, ob es sich bei besagten Zellen um Tumor-Stammzellen handelt. „Diese mutierten Stammzellen können schließlich durch unterschiedliche Therapien gezielt bekämpft werden. Zur Auswahl stehen der Einsatz natürlicher Killerzellen oder monoklonaler Antikörper aber auch Tumor-Schutzimpfungen oder Kinase-Inhibitoren“, so Kübler.

Dank des neuen Verfahrens kann die Diagnose & Prophylaxe von Metastasen bereits in einem sehr frühen Stadium der Krankheit, in der Phase des so genannten angiogenetischen Switches, erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Primärtumor selbst meist erst einige hundert Zellen groß. „Betroffene sollten keinesfalls solange abwarten, bis sich aus den Tumor-Stammzellen ein Tumor oder gar Metastasen entwickelt haben“, warnt Dr. Kübler.

Weitere Informationen können per E-Mail an kueblergmbh@pressedesk.de angefordert werden.

posted in Station Natur - von red
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